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Erlebnisse: Endlich 50+

Die Erlebniss um Arilao gehen weiter. Nachdem ich mich zuletzt mit Level 40 und dem Paladin-Mount gemeldet habe, ist es an der Zeit einen weiteren Bericht zu liefern.

Leveling 40 – 50

Das Mount bringt sowohl Gutes als auch Schlechtes. Einerseits kann ich so nun größere Strecken bequem überwinden. Andererseits ist Level 40 eine gewisse Grenze. Zumindest für den Paladin. In der Vergangenheit hatte ich keine Probleme alle Quests alleine zu erledigen und dabei noch in einer ruhigen Art und Weise zu spielen. Inzwischen zeigen sich aber die Grenzen des Paladin: Konstanten Schaden und Manaprobleme.
Es ist möglich ein gegnerisches Monster in wenigen Schlägen zur Strecke zu bringen. Wenn das Glück für kritische Treffer fehlt, wird der Kampf langwierig und ich muss mich zu oft dem Wasser zur Manaregeneration zuwenden. Ich habe es inzwischen aufgegeben mir Segen der Macht beim Questen zu buffen. Lieber etwas langsamer aber dafür 3-4 Monster hintereinander.

Besonders genossen habe ich die Questzeiten in Feralas und dem Hinterland. Beides herrlich gestaltete und abwechslungsreiche Gebiete. Als ehemaliger Allianzler hatte ich bisher kaum zu tun in diesen Gegenden. Umso besser, dass ich sie kennenlernen durfte. Inklusive dem verirrt sein als Hordler und nach dem Weg in Allianzstädten fragen wollen. Die Zwergenwachen hatten mich nicht so gern. Dabei kam ich in Frieden.

Froh war ich, als das Questen in Tanaris zu Ende war. Eine miese Gegend, die ich ungern zum dritten Mal in meiner WoW Karriere durchstreift habe. Schon besser war Zul’Farrak. Die ich wohl als meine letzte Instanz als Vergelterpaladin heilen konnte. Eine Runs gegen die Trolle gaben gute Erfahrungspunkte und weiteres erhöhen der Heilfähigkeiten.

PvP for Epix plxx

Da ich akuten Mangel an guten Aurüstungsgegenständen habe, musste ich mir alternative Beschaffungswege ausdenken. Durch ein kurzes Gespräch mit einem Paladinkollegen aus Klosterzeiten, erfuhr ich von den 48er bzw. 50er PvP Belohnungen.

Also auf nach Orgrimmar (wo ich mich langsam aber sicher zurecht finde) und angemeldet zu den Schlachtfeldern. Wie immer mit Wartezeiten verbunden, doch 10 Minuten warten im Lowlevel-Bereich stört wenig. Man kann ja mal den Blogwatch durchstöbern.

Eindrucksvoll bekam ich gezeigt, wie PvP funktionieren sollte. Selbstständiges Ziele und Wege suchen, aktiv mitspielen, intelligent Stützpunkte deffen und selbstständig supporten. Vollgebufft in ein Schlachtfeld zu gehen ist anscheinend nur bei der Horde möglich. So war es kein Problem die jeweils 20 Marken aus der Kriegshymnenschlucht und dem Arathibecken zu sammeln, die rund 1300 Ehre fiel nebenbei ab. Schließlich haben wir fast nur gewonnen und ich war immer bester Heiler im Schlachtfeld. Seit einem der letzten Patches ist kein Ruf mehr für die PvP-Belohnungen erforderlich. Ich kann also jedem Twinker nur empfehlen etwas Zeit zu Opfern um sich diese Teile zu besorgen.

Zwei Gegenstände konnte ich mir so erspielen, welche meine Ausrüstung nun ergänzen. Zwingend notwendig, denn ich komme kaum zu neuen Rüstungsteilen oder Waffen. Für die Zweihandwaffe aus dem Kloster, welche ich immer noch trage, verkrieche ich mich langsam hinter Bäumen. [item]19580[/item] und [item]20185[/item] sehen gut an meiner zarten Blutelfe aus. Träumen, wie auf dem linken Bild in Full-Arena3 inklusive Waffe+Schild, wird man ja wohl dürfen.

TempelRocker

Als letzten Teil dieses nun doch schon etwas längeren Berichts, habe ich den Instanzbesuch von letztem Freitag in den Tempel von Atal’Hakkar gewählt. Eindrucksvoll konnte ich beweisen, dass ein ein Paladin mit dem nötigen Support fähig ist ein Top-Schadensausteiler zu sein. Alle Mitspieler waren Level 50-51 und in etwas gleich ausgestattet. Die Instanz war allen bekannt und mit einem recht optimalen Setup von Krieger, Priester, Paladin, Hexer und Schamane konnten wir mit Leichtigkeit Trolle, Untote und anderes Getier zur Strecke bringen. Mein Kürschnerskill wuchs auf 300 durch Drachkins und ich muss mir nun Überlegen, wie ich fix weiterlernen kann.

Unser Schamane war etwas abwesend und spielte.. nunja.. semioptimal, sodass der Hauptschaden beim Tank, Hexer und mir hängen blieb. In einem harten Kampf konnte ich mich am Ende doch absetzen. Wenn ein Paladin immer wieder auf einige Untote-Monster trifft, ist kein Kraut gegen ihn gewachsen. Totem der Erdstärke und Windzorn haben ihr übriges dazu beigetragen. Wir waren zufrieden und hatten einen schönen Abend mit einer lustigen Truppe ohne Wipes.

So kam es am Ende, dass ich mal wieder ohne einen neuen Gegenstand, dafür aber mit Level 51 die Instanz verlassen konnte. Durch ein klein wenig Erholtbonus und einer Komplettsäuberung der Gegner, konnte ich fast ein dreiviertel Level an einem Abend erledigen. 7 Stück an der Zahl sind es noch bis zu meinem Eintritt in die Scherbenwelt.

Wie geht es weiter?

Momentan queste ich mal hier mal dort und komme recht gemütlich voran. Ich hetze nicht, denn schließlich twinke ich aus Spaß. Sobald sich etwas neues ergibt, oder ich in die Scherbenwelt eintrete werde ich mich wieder melden.
Hoffentlich hatte jemand die Geduld den ganzen langen Artikel zu lesen. Achso, wer mal ein, zwei Sekunden Zeit hat, schenkt meiner “City” einen klick! Bis bald. *wink*

Am 13.01.2008 von Jan in Ariliao, Instanzen & Raids, Quest

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