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Nina Ruge – WoW falsch betrachtet!

In diesem Beitrag möchte ich mich fernab vom eigentlichen Spielgeschehen über etwas äußern, dass mir schon lange an der deutschen Berichterstattung über Onlinerollenspiele explizit World of Warcraft ärgert.

Nina Ruge vs WoW

Nina Ruge berichtet laut eigenen Angaben und denen des ZDF in ihrer Show “Nina Ruge: Alles wird gut!” über Lebenseinstellungen, Probleme und Persönlichkeiten. Ihre Talkshow soll von Experten und nicht-prominenten Menschen geführt werden.

Ihre Show vom 2. August 23 Uhr beschäftigte ich mit Virtuellen Welten, Fluch und Segen des Internets. Eigentlich sind solche Sendungen nicht mein Programm, aber der Ferienzeit wegen und aktiver Langeweile um 23 Uhr schaute ich mir das Thema an. Zu Gast waren neben einem onlinesüchtigen Jugendlichen aus der Second Life Ecke, einem Psychologen, einem Unternehmer, einer Beraterin für Süchtige auch eine Rentnerin die anderen Älteren das Netz schmackhaft macht.

Ganz von Beginn konnte ich die Sendung nicht verfolgen, aber das was ich sah hat mir gereicht. Vom ZDF als öffentlichen Sendern erwarte ich objektive Berichterstattung, gut vorbereitete Sendungen und fachkundige Gäste. Bis auf letzteres war mir an diesem Abend bei Nina Ruge nichts gegeben. Speziell möchte ich auf Sendungsteile eingehen in denen Gäste zum Thema World of Warcraft und auch ein Spieler selbst befragt wurden. Eine kleine unterteilte Abhandlung soll dies lesbar machen.

• Was für einen Spielertyp präsentiere ich dem Publikum und worauf sollte er eingehen?

Auf keinen Fall einen, wie Frau Ruge vorstellte. Ein mitte 20jähriger Mann wurde gezeigt. Während seiner Ausbildung habe er mitunter 20 Stunden am Tag gespielt. Soziale Kontakte und sogar Körperpflege kamen zu kurz, ihn störte es aber nicht. Abschreckend oder? Ja sogar als eingefleischter Spieler ist das zwar abschreckend, aber schauen wir uns mal in unseren eigenen Gilden um! Wieviele spielen dauerhaft, erzählen nie von ihrem Reallife, scheinen keine Freunde zu haben oder sehen auf Fotos ungepflegt aus? Ich kenne keinen! Bin durch mehrere Gilden gezogen und habe nur nette Leute kennen lernen dürfen. Kenne erfolgreiche Studenten, Abiturienten, Lehrer, Schüler, IT-Branchler ebenso wie Ärzte, Unternehmer und die arbeitende Bevölkerung.

Sicherlich gibt es Freaks aber unter Garantie nicht 9 Millionen Spieler. Es war typisch für die Sendung so eine Person zu laden. Er machte keinen äußerst großen Eindruck sich gegen die Vorwürfe wehren zu wollen und schien Stolz auf seinen Leben. Müssen wir akzeptieren, aber das hätte Nina Ruge auch bemerken können. Zumindest einen zweiten Gast, mit normalem Leben, der World of Warcraft nur als Hobby spielt, hätte neben ihm stehen sollen. Der Zuschauer bekommt den Eindruck, dass alle Spieler zu kleinen, kranken Wesen werden. Sich abschotten von der Umwelt und noch schlimmer als Alkoholismus ihrer Sucht verfallen. Jemand der mit beiden Beinen im Leben steht, hätte objektiver berichten können. Frei von Vorurteilen. Durch diesen Gast wurde meiner Meinung der Zuschauer manipuliert.

• Frage an den Spieler: Wie brutal ist das Spiel? Wieviele Wege gibt es Andere zu töten? Wieviele haben sie schon erledigt?

Der Spieler berichtet natürlich mit Stolz von seinen 150.000 PvP Battleground Kills. Und weiter? Ja nichts weiter! Das Spiel wurde nicht näher beleuchtet! Warum “töten” wir denn? Genau, wir wehren uns gegen Monster, gewinnen an Erfahrung, bewältigen Quests, erforschen Gebiete und kommen in Schlachtzügen zusammen um gemeinsam unsere Fähigkeiten gegen Bosse zu beweisen. Vorallem die Schlachtzüge bieten ein nie dagewesenes Zusammenspiel von vielen Menschen. Ohne Training, Konzentration und Teamgeist ist da wenig zu machen. Wir töten nicht sinnlos oder um damit Befriedigung zu erhalten. Unsere Genugtuung ist es, wenn wir schwere Bosse mit einer ausgeklügelten Taktik austricksen können.
Nach dieser Frage, greifen sich Rentner im Hintergrund schon mit der Hand an den Mund so erschreckt tun sie. Wieso werden die Zuschauer nicht aufgeklärt über die wahren Spielziele und den eigentlichen Endgame-Content? Lässt man das absichtlich im Dunkeln? Schließlich fördern vorallem Gilden die sozialen Aspekte und geben World of Warcraft eine kaum vergleichbare Teamkomponente. Ich nenne diesen Schachzug wieder einmal Beeinflussung des Zuschauers. Das gesamte Spiel wurde nur auf das Morden von Mitspielern, sinnloses Töten und die Befriedigung durch das Töten begrenzt.

Nina Ruge Onlinesucht - Copyright verbleibt beim  ZDF

• Nina Ruge wendet sich wieder ihren eigentlichen Gästen zu und befragt diese nun zum Thema World of Warcraft

Der Anwesende Pychologe beginnt sogar das Grinsen des Spielers zu beurteilen. Wie arm er doch dran ist und für mich erschloss sich, dass
wir ihn für uns alle als abschreckendes Beispiel nehmen sollten. Die nächste Frage nähert das Fass weiter dem überkochen: “Ist es moralisch vereinbarbar, Spiele wie WoW zu entwickeln? Da stecken doch Pychologen dahinter!”

Da haben sie sicher recht. Natürlich ist der beste Programmierer und Entwickler auch ein Pychologe. Alle MMORPGs sollen die Spieler fesseln. In neue Welten locken. Sie vom Alltag lösen und Spielspaß bringen. Für den Second Life Spieler, der sich wohl in Behandlung befindet, ist WoW sowieso ein Spiel das er nicht mag. Allgemein wird auf das Elternhaus und dessen Rolle hingewiesen. Mir kommt der Verdacht auf, dass am besten alle Onlinespiele abgeschafft werden sollten. Der eigentliche World of Warcraft Inhalt kommt wieder nicht zur Sprache. Wer sich nicht auskennt mit der Materie denkt er hat von einem brutalen Killerspiel gehört, dass wohl die mordlustige Jugend verblendet. Bravo heute wird wohl doch nicht “Alles gut”.

• Zum Abschluss..

.. möchte ich sagen, dass ich wieder einmal enttäuscht wurde von der Berichterstattung unserer öffentlicher Fernsehsender. Uns wurden
falsche Werte zu einem Spiel vermittelt, dass 9 Millionen Menschen Spaß bereitet. Die Moderation kannte sich nicht in der Materie von World of Warcraft aus und so wurden wir nicht richtig informiert. Es ist erschreckend was man sich heutzutage noch erlauben darf. Vielleicht schau ich in einigen Wochen nochmal in dieses Programm, aber daran glaube ich aktuell noch nicht.

Zumindest konnte ich jetzt hier meine Gedanken und persönliche Meinung niederschreiben. Angreifen möchte ich niemanden, aber
vielleicht anregen. Auch die großen Feinde von World of Warcraft sollten sich erst Hintergrundwissen verschaffen. Suchtbekämpfung fängt
beim Menschen an und nicht indem man die Öffentlichkeit vor Spielen abschreckt.
Respekt an den, der sich durch diesen Blogeintrag gelesen hat, über Kommentare bin ich wie immer hoch erfreut.

Am 6.08.2007 von Jan in Kurioses

18 Kommentare

  1. Calamor

    Es geht nur um die Quote.. und über “WoW-Spinner” als normale Menschen zu berichten bringt keine Quoate. Das Volk von Besserwissen, die doch nur vorgekaute Meinungen aufschnappen und nachplappern, braucht so ein Bild von süchtigen Kindern…

    Calamor (33, Vater von zwei Kindern)

  2. Jan

    Ja Calamor und selbst unsere öffentlichen Programme unterstützen das. Grauenvoll wie weit wir in Deutschland schon heruntergekommen sind.

    Aber hehe, hätte ja nicht gedacht, dass sich irgendjemand durch meinen langen Blogeintrag liest.

  3. Shirania

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/2/0,4070,5266786-6-wm_1500,00.html

    Ein beispiel das es auch besser geht. Ist sogar vom selben sender.

    Ach ja… bei dem Videostream den Player maximieren. Dann funktioniert das auch mit dem ganzen Bild. ;-)

  4. Jan

    Stimmt, die Sendung kam wohl mal auf dem 3sat. Vielleicht sollten die Moderatoren ruhig mal die Sendungen Anderer aus dem eigenen Hause verfolgen. ;)

  5. Raso

    Der gepostete Film von Magiern und Kriegern wurde von Valentina http://valentina.bloglesen.de/ gemacht. Sie spielt selber WoW und berichtet im Blog darüber. Dort sind dann auch kleine Backgroundeindrücke und Infos zum Film zu finden, die sehr amüsant geschrieben sind.

  6. » Nina Ruge - WoW falsch betrachtet! . World of Warcraft Newsblog

    [...] (via blog.skyfighter.net – world of warcraft blog) [...]

  7. Matti von Mattis World of Warcraft Blog

    Das ZDF ist ja leider schon bekannt für seine kritische und total überzogene Berichterstattung wenn es um Computerspiele geht. Die Sendung Frontal 21 hat sich vor einiger Zeit schon unbeliebt bei den Spielern gemacht weil Sie mehrmals über angebliche Killerspiele berichtet haben und damit die wachsende Agressivität unter Jugendlichen erklärt haben. Glaube die möchten garnicht objektiv berichten sondern lieber die Meinung Ihrer Zuschauer bekräfigen…

  8. Martin

    Wenn man sich das Bild der WoW-Spieler in der Öffentlichkeit ansieht, wundert man sich eh, dass wir a) noch in ganzen Sätzen sprechen, b) gewaltlos durch das Leben kommen und c) uns tatsächlich mit Dingen wie einem Beruf oder Sport beschäftigen.

    WoW hatte bei mir einen Effekt: Ich sehe weniger fern, dafür spiele ich mehr. Deshalb habe ich auch die Frau Ruge verpasst ;-)

    Martin (41)

  9. Jan

    Mit dem Fernsehen kann ich dir zustimmen. Da schaue ich auch viel weniger als Früher. Beim raiden ist Fernsehen oft unangebracht da man sich als Tank doch konzentrieren muss und ansonsten quatsche ich meist auch lieber etwas im Teamspeak mit paar Freunden anstatt mich vor die Flimmerkiste zu hocken.

    Aber ich muss sagen, dass ich begeistert bin wieviele Leute schon ein Kommentar abgegeben haben.
    Das bringt mich auf die Idee vielleicht mal viele Spieler zu befragen wie sie das Handhaben mit WoW und “Reallife” und diesen dann mal der Frau Ruge per E-Mail zu schicken. Lesen wird sie es zwar sicher nicht, aber in irgendeiner Redaktion bleibts hängen und wir haben unsere Meinung kundgetan.

    Naja mal abwarten. ;)

  10. Angsthase

    Ich finde aus auch eine FRECHHEIT so einseitig zu berichten!!

    Ich sehe es wie Martin, wenn ich nicht ab und an WOW zocken würde dann wäre ich vorm Fernseher…

    Leider gibt es halt sehr viele Negative Berichte… warum sollte auch wer was positives schreiben…. das Interessiert doch keinen…. da wären wir dann wieder bei den Quoten!

    Teilweise vermeide ich es auch schon unter freunden zu sagen das ich WOW zocke oder ich werde auch belächelt wenn ich mal sage heute bleib ich zuhause um WOW zu zocken… dann kommt gleich mal wieder “Du Suchthaufen” als antwort….

    Leider ist es schwer wem zu erklären was WOW wirklich ausmacht…

  11. shakimas

    einfach locker sehen, die ruge ist doch eh nicht für ihre seriösität bekannt. eigentlich wäre diese dame mit ihrer sendung eher im nachmittagsprogramm der sat1 oder pro7 besser unter gebracht – aber die öffentlichrechtlichen argumentmüssen halt ZDF immer mehr zum 08/15-sender verkommen lassen, man schaue sich nur die anderen sendungen an und vergleiche diese mit ARD.

    das extreme zeigen, aber gegenbeispiele nicht liefern – das ist die devise. je krasser desto besser für die einschaltquote ;)

    ich selber habe 3 recht gut ausgestattete 70er und einige lowies – gehe täglich knapp 9 bis 10 stunden arbeiten und wohne mit meiner freundin zusammen… und? geht doch! wir gehen sogar ins kino, essen oder was weiss ich :)

    über SO ETWAS wird dann nicht berichtet… nene, dann lieber die looser nehmen – das zeigen, was die anderen selbst nie werden wollen – denn das gibt quote ;)

  12. Samoa

    Da schwillt mir doch die Halsschlagader bis ins unermessliche! Bevor du dieses Game so dermassen verharmlost und verteidigt..lies doch bitte mal AUFMERKSAM auf folgenden Seiten: http://www.onlinesucht.de und DANN wage es deine Aussage hier zu wiederholen.

    Ich selbst bin betroffen. Mein Freund zockt dieses Game jede freie Sekunde. Er ist KEIN Jugendlicher mehr, sondern stolze 33 Jahre, selbstständig. Er ruiniert mit diesem Game seine Beziehung, sein komplettes soiales Umfeld und wenn er so weitermacht auch seine Firma.

    Es gibt hunderte …tausende dieser Fälle und nun sag noch einmal, das wäre alles übertrieben. WoW macht süchtig, das ist bewiesen. Ich glaube du kannst und möchtest vielleicht nicht im geringsten nachvollziehen, was dieses Game bewirkt. Lies die Geschichten ..lies jede einzelne davon und DANN schreibe nochmal deine Meinung darüber.

    Samoa

  13. Jan

    Ich habe eure Geschichten auf diesen Seiten gelesen.

    Aber beweise mir, dass WoW sofort zur Sucht führt. Beweise mir, dass alle Spieler Süchtige sind. Wracks der Gesellschaft, soziale Nieten.

    JEDES Spiel, Jeder Alkohol, Jede Zigarette KANN süchtig machen. Das liegt weder am Spiel noch am Publisher, sondern am Menschen selbst und seinem Umfeld. Fangt da an zu suchen.

    Ich denke du solltest dir dieses Spiel zu Gemüte führen und nicht deinen Freund beobachten und dann deine Schlüsse ziehen. Und damit meine ich nicht nur indem du Negativschlagzeilen ließt.

    Selbst nach allen euren “Geschichten” ändert sich an meiner Meinung nichts. Ihr könnt nicht das Spiel verurteilen, damit werdet ihr Ungerecht und fangt an der falschen Stelle an.

  14. Samoa

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen PC Games. Ab und zu spiele ich sogar auch. Ich soll mir WoW zu Gemüte führen?

    Du, ich hab das schon stundenlang zugesehen – als er anfing dieses Game zu zocken. Ich versuchte Interesse zu zeigen, wollte ein wenig teilhaben an seinem Hobby. Ja, nett und schön …bunt, niedlich. Die Bilder erinnern mich bischen an Märchenbücher . Naja gut, jedem das Seine. Sein Ziel war seinen Char auf Level 70 zu bringen. Durch die viele Zeit die er investierte, erreichte er dieses Ziel auch ziemlich schnell. Ich dachte..gut schön, dann wird er jetzt ja wohl die Bälle flacher halten. Weit gefehlt, nun schien es erst interessant geworden zu sein. So’n Flugtierchen wurde erworben und nun konnte man gross und stark durch die Welt ziehen. Du siehst, ich HABE Ahnung von dem Spiel und meine Kenntnisse darüber NICHT über irgendwelche Negativschlagzeilen.

    Ich sagte auch nicht, dass dieses Game jeden zwangsläufig sofort in die Sucht treibt. Fest steht, und das ist auch bewiesen, dass die Macher des Games bewusst Suchtfaktoren miteingebaut haben. Dass aktive WoW Zocker dies bestreiten, oder nicht zugeben süchtig zu sein, war klar. Ich habe nichts anderes erwartet. Schliesslich höre ich auch tagtäglich …”ich übertreibe, ICH steiger mich da in was rein und alles wäre im Normalbereich.

    Völlig falsch ist auch, dass diese ,ich zitiere shakimas, “looser” Ausnahmefälle sind. Ich bekomme die Gespräche der Clans und Gilden im TS fast täglich mit. Ich bin zwar kein Hardcorezocker, dennoch bin ich Insider.

    Das was du im Forum gelesen hast, sind auch keine “Geschichten”. Es ist das traurige Leben Betroffener.

    Alkoholismus, Drogensucht, Nikotinsucht … Fernsehen, Medien berichten fast täglich darüber. Dass das Zeitalter der Internetkommunikation längst eine andere Sucht geboren hat, scheint vielen unbekannt. Jedenfalls können sie sich das wahre Ausmass kaum vorstellen.

    Dass Zocker alles verharmlosen ist mir klar. Ein Alkoholiker gäbe wohl auch nicht gerne zu, dass er ohne nicht kann, dass er süchtig ist und dass Alkohol sein Leben lenkt und bestimmt.

    Eines noch ..ich weiss, bzw mir ist schon klar, dass nicht alle Zocker süchtig sind. Es gibt tausende die dieses Hobby “normal” betreiben, ihr reales Leben nicht vernachlässigen. Aber es gibt auch die andere Seite und es ist an der Zeit, diese Sucht bekannt zu machen. Denn nur so ist ein Schritt getan, den Betroffenen und Süchtigen zu helfen.

    Samoa

  15. Jan

    Und wieder kann ich dir nur sagen, dass du meinen Beitrag noch einmal lesen sollst. Ich habe berichtet wie das Spiel als normaler Spieler zu verstehen ist und habe klargestellt das die Fernsehsendung, welche du hoffentlich auch gesehen hast, WoW in eine völlig falsche Ecke gedrängt hat.
    Wenn du die Sendung von Frau Ruge nicht gesehen hast, brauchen wir darüber sowieso nicht diskutieren, weil du dir kein Bild machen kannst was dort berichtet wurde.

    Und bitte gib mir einen Link zu einem fundierten Bericht in dem steht, dass die WoW Entwickler bewusst Suchtfaktoren eingebaut haben? Das einzige was zur Sucht treiben kann ist der Ehrgeiz des Spielers besser zu werden. WoW ist wie ein Sport indem man seine eigenen Leistungen steigern will. Dabei sind die letzten Content-Patches inklusive Täglicher Quest sogar ein Bonuspunkt für Wenigspieler und keine Extrem-Zocker gewesen.

    Internetsucht will niemand abstreiten und sie ist sicherlich auch ein Problem. Aber anstatt auf Konfrontation mit allen Spielern zu gehen, solltet ihr euch vorallem “normale” Spieler greifen und auch deren Meinungen hören.
    Es gibt nicht nur “tausende die dieses Hobby normal betreiben” sondern Millionen. Der geringste Teil der Spielergemeinde ist dabei süchtig. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.

  16. World of Warcraft Sucht at Basis Denken

    [...] WoW falsch betrachtet [...]

  17. Tim

    Sie hat alle richtig gemacht, denn WoW ist das bescheuerste wass es gibst. Viele meiner Freunde spielen dieses Spiel und nun hab ich schon wieder ein Freund dadurch verloren. Er kommt nie weider auf partys nie wieder abends mit weg denn er ist immer beschäftigt. Ich hatte dieses Problem schon zufor mit einem anderen Freund der mich sogar sitzen lassen hat, nur weil er INstance oder Raids hatte. Ihr wisst odch slebst wie viele über WoW denken und der Mitgliedern (Spieler wie ich sie auch als “WoW-Kindas” bezeichnen würde)
    ich hab kein Bock mehr und mehr Freunde zu verlieren, denn irgendwann reicht es mal! Ein nächster Freunde hat es jetzt auch angefangen und ist seit kurzem komisch gewurden: Er lacht kaum noch, hat kein Spaß mehr an Partys wo er warschewinlich notgedrungen mit kommt, schreibt mich im MSN nicht mehr an, denn er ist immer beschäftigt weil er WoW spielt und er lügt mich an, was soll ich denn noch denken, ist doch kein Wunder das ich finde das WoW bescheuert ist oder?
    Heftig das ganze regt mich voll auf man!

  18. Claudi

    ok, also jetzt auch mal was von mir dazu. zu beginn ein ganz großes lol. ich spiele wow nicht, allerdings mit dem gedanken es mir an zu schaffen. wie jan schon sehr oft erwähnt, spielen 9mio menschen wow. ich kenne auch ein paar. es kann sich überall eine sucht entwickeln, nach schokolade, putzen oder solarium. das alles kommt neu auf. allerdings werden immer nur einzelfälle beleuchtet, die dann natürlich für alle betroffenen stehen.
    natürlich ist es schade, wenn sich freunde von jemandem abwenden, um wow zu spielen. allerdings sollte man sich dann auch fragen, warum sie das machen und diese nicht so einfach allein lassen. pc games allgemein und online spiele werden oft als ausweg aus der realität genutzt, weil man angst vor dieser hat oder damit nicht mehr klar kommt. ein spieler, mit einem guten sozialen leben mit wenigen problemen, würde dies wohl kaum wegen eines spiels aufgeben. es ist immerhin noch ein spiel, man kann sich nur verstecken und die realität verdrängen. aber dann sollte man sich wirklich mit dem spezialfall beschäftigen, ihn aufbauen und ihm alternativen zu seinem exzessiven internetkonsum liefern. klar war das vor 10 jahren noch nich möglich, weil das internet dann noch nicht diese große bandbreite erreicht hat, wie es jetzt der fall ist. deswegen kann man auch nich sagen “früher wars nich so” die gesellschaft verändert sich und auch das soziale leben.
    ich kenne auch jemanden, der regelmäßig und der viel spielt. und da muss ich auch leider dazu sagen. (nich du jan ;) ) mich nervt das auch, aber ich weiß, dass er sein “richtiges” leben nich aus dem blickwinkel verliert.

    tim, ich kann dir nur raten, kümmer dich um deine freunde, frag sie, ob sie probleme haben. und wären sie wirklich deine freunde, würdest du sie nicht, nur weil sie einem speziellen hobby nachgehen, alleine lassen mit ihrer “sucht” ^^

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